Echtes Bayerisches Craftbeer: Die Schwarze Kuni aus Lauf, Brauerei Simon, Dunkler Weizenbock, 7% Vol. Über ein Jahr gereift.

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Und wieder mal ein Tipp für eine echte Spezialität und eines der besten Biere Bayerns (demnächst mehr dazu).

Benannt nach Kaiserin Kunigunde, von der auch das Wahrzeichen der Stadt, der Kunigundenberg sowie die Kunigundenkirche ihren Namen erhielten.

Verkostet nach über einjähriger Reife und auch hier bestätigt sich wieder, dass gute, höher alkoholische Biere ähnlich ihren Pendants aus Belgien eine Reifezeit benötigen, um sich von ihrer besten Seite zu präsentieren.

So ist es auch hier: Die etwas bissige Art kurz nach der Füllung ist hier harmonisch zurückgenommen, absolute Eleganz und Finesse bestimmen das Mundgefühl. Die ‚dunklen‘ Röstnoten zeigen sich ausnahmslos durch reife Fruchtigkeit des Malzes, kaum Röstnoteneinfluss. Die Hefe ist optimal integriert und steht nicht singulär neben den weiteren Aromen. Das Bier ist stimmig, rund und weich am Gaumen und besticht durch einen lang anhaltenden Abgang. 5 von 6 BBBB-Punkten.

Weitere Infos im Bierführer Mittelfranken und auf der Internetseite der Brauerei.

Die Reife über mehrere Jahre tut diesem wahrlich als Bayerisches Craftbeer zu bezeichnenden Weizenbock sehr gut und soll jeden ermuntern, neben dem gut sortierten Weinkeller doch auch einen gut sortierten Bierkeller anzulegen. Ihr werdet überrascht sein, was alles geht. Demnächst an dieser Stelle: Erdinger Pikantus 1995.

 

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